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TENSA-FLEX RC

Prinzip

mageba TENSA-FLEX Gleitfingerfugen sind Fahrbahnübergänge für Dehnwege bis 800 mm. Sie sind als Verbundmaterial aufgebaut und bestehen aus Fingerplatten und Gegenstücken aus Stahl welche in Elastomermaterial einvulkanisiert sind. Die Fingerplatten werden durch ihre leichte Abwärtskrümmung beim Einbau vorgespannt und liegen dadurch immer kraftschlüssig auf den Gegenstücken auf. Dadurch wird ein Abheben der Gleitfinger in die Fahrbahnebene bei möglichen Widerlagersetzungen oder Verdrehungen des Überbaus vermieden. Unterhalb der Fugenelemente ist eine Entwässerungsrinne angebracht welche an die Brückenentwässerung angeschlossen ist. Die Fugenelemente sind mittels elastisch gelagerten Haltebolzen mit dem Tragwerk verbunden was die Momenteinwirkung minimiert. Das Fugensystem wird dazu direkt auf den speziell dafür vorbereiteten Betonuntergrund aufgedübelt oder mittels einer Stahlunterkonstruktion mit dem Beton des Tragwerks vergossen. Durch die Verzahnung der Gleitfinger und Gegenstücke wird eine durchgängig querliegende Spalte der Fuge vermieden. Dies führt zu geringeren Lärmemissionen bei gleichzeitig höherem Fahrkomfort.

Anwendungsbereich

TENSA-FLEX RC Gleitfingerfugen eignen sich für den Einsatz in Brücken mit schweren Verkehrslasten. Durch das spezielle Befestigungssystem mit Dübeln eignet sich das System auch besonders für Sanierungen bei welchen der Eingriff in das Tragwerk minimiert werden soll. Die Gleitfingerfuge ist modular aufgebaut und die Gleitfingerplatten lassen sich bei Bedarf rasch einzeln auswechseln.

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Entwässerungsrinne

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Schlauchstutzen zur Reinigung der Entwässerungsrinne

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Etappenweiser Ersatz einer alter Fuge (Mitte) durch eine TENSA-FLEX Fuge (hinten) mithilfe des „Mini-Fly-Over“ Systems (vorne)

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Arbeitsablauf „Mini-Fly-Over“

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Vorbereiten der Oberfläche

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Versetzen der Fingerplatten